Immer auf der Suche nach „dem gewissen Etwas“ ist der Erfurter Jazzpianist Philipp Hermann in seiner Musik. Das zeigt sich sowohl in den Kompositionen, als auch in der Besetzung seines Quintetts, das neben der „herkömmlichen“ Rhythm Section aus Klavier, Bass und Schlagzeug in vielen Stücken Bassklarinette und Sopransaxophon vereint.
Treibende Kraft ist die musikalische Kommunikation zwischen den Musikern. Im Zusammenspiel wächst jeder über sich hinaus und es entsteht Musik, die größer ist als die Summe ihrer Teile.
In Hermanns Musik begegnet man seinen musikalischen Vorbildern, wie z.B. Bud Powell, Horace Silver und McCoy Tyner. Auch Einflüsse anderer Genres sind zu hören, insbesondere aus Weltmusik und Pop. Außerdem reflektiert er in seinen Kompositionen seine Zeit in Québec (Kanada), wo er einige Jahre lang lebte und studierte.
Seit 2014 wohnt und arbeitet Philipp Hermann nun in Erfurt, wo er u.a. die Jazz-Jamsession ins Leben rief, einen Lehrauftrag am Fachbereich Musik der Universität Erfurt innehat und in diversen Besetzungen als Pianist tätig ist.